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JUSO Präsident Cédric Wermuth stellt 1 zu 12 Initiative vor
Am vergangenen Donnerstag traf sich die SP des Bezirks Muri im Restaurant Schoppen in Waltenschwil zur Generalversammlung. Neben den ordentlichen Traktanden stellte das ehemalige Vorstandmitglied der SP Bezirk Muri und heutiger JUSO Schweiz Präsident Cédric Wermuth die 1 zu 12 Initiative vor. Er führte aus, dass sich in den letzten Jahren die Gehälter und Boni der Manager nahezu verdoppelt haben, während gleichzeitig die Löhne der normalen Angestellten stagnierten. Dies führe dazu, dass sich auch bei uns in der Schweiz die Schere zwischen Normalverdienenden und Reichen weiter öffne. Deshalb möchte die JUSO mehr Lohngerechtigkeit schaffen, indem sie das Verhältnis zwischen dem höchsten und dem tiefsten Lohn innerhalb eines Unternehmens auf 1 zu 12 limitieren will. Das heisst konkret, dass die Chefin in einem Monat nicht mehr verdienen soll, als die Putzfrau in einem ganzen Jahr verdient.
Flurin Burkard wird der jüngste Grossrat des Kantons Aargau
Nach zwanzig Jahren intensiver politischer Arbeit im Gemeinderat in Muri und dann im Grossrat in Aarau möchte Heidi Schmid sich vermehrt ihrer Familie widmen. Als eher stille, aber konsequente Schafferin hat sie sich zum Beispiel in der Kommission für Gesundheit und Sozialwesen des Grossrats über Parteigrenzen hinweg für mehrheitsfähige und praktikable Lösungen eingesetzt, ohne aber die Interessen der Schwächsten unserer Gesellschaft aus den Augen zu verlieren. Das Wissen, dass mit Flurin Burkard eine engagierte und kompetente Persönlichkeit ihr Amt übernehmen wird, hat ihr den Rücktritt aus dem Grossrat nach fünfjähriger Tätigkeit leichter gemacht, sagt Schmid.
Flurin Burkard, der zweiundzwanzigjährige Automechaniker aus Waltenschwil wird der jüngste Grossrat des Kantons Aargau werden. Er werde alles tun, um die gute Arbeit von Heidi Schmid in Aarau fortzusetzen. Obwohl die Verteilung der Kommissionssitze noch nicht klar sei, werde er wohl aber andere Themenschwerpunkte setzen als seine Vorgängerin. Einer dieser Schwerpunkte wird zum Beispiel der Schutz des Kulturlandes sein, meint Burkard. Sicher ist jedoch, dass seine Politik den einfachen Leuten dienen soll.
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